LIEBER BESUCHER!


Sicherlich kommt Ihnen der Name HORT bekannt vor. Als eine Siedlung, die wegen ihrer Wassermelonen berühmt wurde. Wenn Sie in unserer Gemeinde wohnhaft sind, finden Sie viele wichtige Informationen auf unserer Homepage. Falls Sie aber ein Besucher sind, hoffen wir darauf, dass Sie die Vergangenheit, Gegenwart und Pläne unseres Dorfes näher kennen lernen können. Das innerhalb der 750 Jahre erlebte Erbe, der Fleiß und die Arbeitsbereitschaft ihrer Bewohner, die Leitung der Selbstverwaltung tragen zur Entwicklung der Siedlung bei.

Alle sind bei uns herzlich willkommen, die auf uns gespannt sind. Sie sollen zu unserer zweitägigen Dorfkirmes oder jederzeit zu uns kommen, um sich von der Freundlichkeit und Arbeitsbereitschaft der hiesigen Menschen überzeugen zu lassen. Im Weiteren noch einige Gedanken aus dem Buch Harmonia Caelestis von Péter Eszterházy , das die Gastfreundlichkeit der Menschen von Hort darstellt.

(Der Schriftsteller ist der Ehrenbürger unserer Siedlung, er hat als Kleinkind einige Jahre in Hort verbracht.)

"Pista Simon, der alte Großgrundbesitzer, hat die Hand meines Vaters, den er zum ersten Mal gesehen hat, aufschreiend ergriffen und hat sie geküsst und gesagt, dass er sehr froh sei. Tante Rozi hat vor dem Herd uns nächtliches Abendessen gekocht, Rührei mit Zwiebeln, Paprika, Wurst, aus Eiern, deren Dotter wirklich gelb waren. Meine Großmutter hat nach dem ersten in Hort verbrachten Abend die folgende Feststellung gemacht: Hort, das ist wirklich schön, einen richtigen Hort zu besitzen."  

 

Kurz über unsere Siedlung

Hort ist eine der größten Gemeinden des Komitates Heves, die Anzahl der Bewohner liegt beinahe bei 4000 Personen. Die Fläche beträgt 43 km2, davon ist 3,3 km2 Innenbereich.

Die Siedlung liegt im südwestlichen Teil des Komitates Heves, auf einem Flachland, am südlichen Fuß des Mátra-Gebirges.

Die Gemeinde hat sowohl auf ihrem nördlichen als auch ihrem südlichen Rand einen Anschluss zur Autobahn M3, auf der Hauptstrasse Nr. 3 sind die Städte Hatvan und Gyöngyös erreichbar. Neben der Siedlung ist die Bahnstrecke Miskolc-Budapest zu finden. Aus der westlichen Richtung sind von Hort die Siedlungen Ecséd, Rózsaszentmárton und Szücsi zu erreichen. Im Umkreis dieser Achse leben mehr als 10 000 Menschen. Dank der Autobahn nahm die geographische und verkehrshinsichtliche Bedeutung der Siedlung wesentlich zu. Budapest liegt 60 km entfernt.

 

Auf der Autobahn M3 sind die Städte Eger und Miskolc, und die Ostmärkte (Ukraine, Belorussien, Rußland) zu erreichen. Jászberény, Szolnok liegen in östlicher Richtung, Salgótarján und die Slowakei sind westlich gelegen erreichbar.

Das Dorf wurde urkundlich zum ersten Mal im Jahre 1250 unter dem Namen HURT erwähnt. 1418 wurde es der Familie Pálóczi unter dem Namen HORT in Pfand gegeben, das die Familie erst später im königlichen Spendebrief vom Jahre 1433 als Gut erhielt.

Das Dorf wurde am Ende des 16. Jahrhundertes zerstört, entvölkert. Auch im Jahre 1614 wird es als Pußta aufgeführt, 1621 hatte es jedoch bereits zahlreiche Bewohner: zu dieser Zeit wohnten da 10 Landwirte. Im Jahre 1653 verließen die Dorfbewohner wegen der türkischen Außereinandersetzungen das Dorf, die Zehntelsammler fanden da nur leere Häuser. Am Ende der türkischen Herrschaft war István Koháry da der Feudalherr mit 38 Leibeigenengrundstücken. 1719-20 wurden aus dem Komitat Nógrád ungarisch und slowakisch sprechende Bewohner angesiedelt.

In den späteren Zeiten gehörte die Siedlung den Familien: Batthyány, Hendelényi, Wintenberg und Horti an. Das am nördlichen Rand der großen Tiefebene liegende Hort wird in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bereits als Großgemeinde im Hatvaner Land aufgeführt. Näheres>>

Heutzutage werden ein Kindergarten mit 5 Gruppen und eine 8-jährige Grundschule mit 16 Lehrgängen von der Selbstverwaltung betrieben. In unserer Bibliothek sind mehrere Tausend Bücher auszuleihen.

Unser Kulturzentrum ist der Ort der unterschiedlichsten kulturellen Ereignisse, Veranstaltungen in Organisation des Kindergartens, der Schule und der Gemeinde, deren Rang vom Auftritten der traditionsbewahrenden Ziternkapelle und des Volksliedchors erhöht wird.

In unserer Gemeinde werden die Kranken von 2 Familienärzten und einem Zahnarzt geheilt, den schwangeren Frauen stehen zwei Hebammen bei, das Dorf ist im Besitz einer Apotheke.

Unser Dorf ist landesweit bekannt, da hier die Melonen von den besten Melonengärtnern angebaut werden. Die Felder der Siedlung bieten ausgezeichnete Möglichkeit zum Melonenanbau.

Mit dieser Tätigkeit konnten viele lokale Bauer früher auch und können heute noch immer Geld verdienen. Mommentan werden die Melonen auf den Feldern der Gemeinde in Form von Familienunternehmen angebaut. Der Verkauf wird auch von ihnen allein - auf Großmärkten, mit Lkw-s transportiert- abgewickelt.

Der Viehbestand der Siedlung verminderte sich in den letzten Jahren enorm. 1 Person beschäftigt sich da mit Viehzucht und Viehverkauf: Verkauf von Lämmern und Wolle. Mit Hilfe von externen Artbeitsnehmern werden dort 400-500 Schafe gezüchtet.

1 Familie beschäftigt sich mit Rinderzucht. Ihre Herde besteht aus ca. 50-60 Tieren. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt v.a. aus dem Verkauf für die Milchindustrie.

Viele bieten landwirtschaftliche Leistungen an: Pflügen, Eggen, Spritzen mit der Maschine. Sie helfen damit die Arbeit der selbstständigen Landwirte nicht nur auf den Ackerfeldern, sondern auch in den Marillenbaumgärten und auf den Weinbergen.

129 selbständige Unternehmer sind angemeldet (unter ihnen sind Personen, die sich mit Logistik, Gas-Telefon-Installationen, Düngemitteln-Pflanzen, Friseurberuf, etc. beschäftigen).

Viele pendeln wegen Arbeit aus Hort in andere Städte, z.B. nach Hatvan in Day Dong, Bosch, Sony, Lear, Braun und natürlich nach Budapest, wo die Menschen eine Arbeitsstelle hauptsächlich in der Baubranche oder bei sonstigen Groß- und Kleinunternehmen finden können.

Im Restaurant mit Warmküche neben der Hauptstraße sind außer der lokalen Spezialitäten auch internationale Speisen zu finden. Das Angebot wird von den gastfreundlichen Bewohnern durch weitere zwei Pizzerias breiter gemacht.

An der 3 km langen Dorfhauptstraße entlang sind zahlreiche Geschäfte, Handelsunternehmen zu finden. Der große Transitverkehr bietet auch im Weiteren günstige Möglichkeiten für die Handels-, Industrie- und Dienstleistungstätigkeiten.

Die Infrastruktur ist im Dorf vollkommen ausgebaut worden: Wasser-, Gasnetz, Kanalisation und Telefonnetz, die sich im Innenbereich befindenden Straßen sind asphaltiert. Neben den vorhandenen Betrieben können noch auch weitere Betriebe, Logistikzentralen in der Siedlung gegründet werden. Das Dorf verfügt über Thermalwasser von guter Qualität.

Auf den sich im Innenbereich befindenden Grundstücken der Selbstverwaltung können Familien-, Gemeinschaftshäuser aufgebaut werden.

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H-3014 Hort, Szabadság tér 40.
Tel.:37/378-001 Fax: 37/378-982

E-mail: polgarmester.hortkukacintellimail.hu